«Wir haben gemeinsam für die Unabhängigkeit unseres Landes gekämpft. Christen, Muslime und alle neun ethnischen Gruppen»
von Dr. phil. Henriette Hanke Güttinger
Eritrea, ein friedliches Land am Horn von Afrika, sieht sich, nicht ganz zu unrecht, immer wieder von seinem Nachbarn Äthiopien bedroht. Daher wird die nationale Erinnerung an den 30-jährigen Unabhängigkeitskrieg in Eritrea wachgehalten und an die Nachkriegsgeneration weitergeben. Das wurde deutlich beim Besuch unserer Reisegruppe in Nakfa, dem historischen Zentrum des damaligen eritreischen Widerstandes. Der Schutz des Landes geht einher mit all den kleinen Schritten zur Entwicklung Eritreas, die uns auf unserer Reise immer wieder begegnet sind.
Nachdem Eritrea 1991 seine Unabhängigkeit von Äthiopien erreicht hatte, führte Äthiopien von 1998 bis 2000 erneut Krieg gegen Eritrea, das eine 900 Kilometer lange Grenze mit Äthiopien hat. Während Eritrea am Roten Meer liegt, hat das dahinter liegende Äthiopien keinen Zugang zum Meer.
Bei einem Treffen mit Geschäftsleuten und Investoren im Juli 2023 äusserte der äthiopische Premierminister Abiy Ahmed: «Wir wollen einen Hafen auf friedlichem Wege erlangen, aber wenn das scheitert, werden wir Gewalt anwenden.»1
Im gleichen Monat sprach der Premierminister in einer Fernsehansprache vor dem äthiopischen Parlament von einem «natural right» auf einen direkten Meereszugang und sagte: «Es wird keine Fairness und Gerechtigkeit geben, und wenn es keine Fairness und Gerechtigkeit gibt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir kämpfen werden.»2
Hans-Ulrich Stauffer, ein ausgewiesener Kenner Eritreas seit den 1970er Jahren, wies im Januar 2026 in einem Artikel mit dem Titel «Dunkle Wolken am Horn von Afrika» darauf hin, Eritrea fühle sich «einmal mehr von aussen bedroht, und niemand weist Äthiopiens Begehrlichkeit zurück. Das ist für Eritrea ein déja-vu. Wie oft schon wurde das Land in der älteren und jüngeren Geschichte vor den Augen der Weltöffentlichkeit drangsaliert und geknechtet. Zu einer Lockerung des politischen Klimas im Lande wird die neue Aggression Äthiopiens, und sei sie auch nur verbaler Art, nicht beitragen.»3
Reise nach Nakfa
In aller Frühe verlässt unsere kleine Reisegruppe, bestehend aus Mitgliedern des Eritrea Hilfswerk in Deutschland e.V. (EHD) und des Schweizerischen Unterstützungskomitees für Eritrea (SUKE), die Hauptstadt Asmara Richtung Keren mit Fernziel Nakfa. Viele sind bereits unterwegs mit dem Velo, zu Fuss mit ihren Tieren, Kinder in ihren Schuluniformen auf dem Weg zur Schule. Dort, wo es im Talboden Seelein gibt, beginnen die kleinen Felder bereits zu grünen. Die Fahrt durch die Berge mit ihren starken Konturen im frühen Morgenlicht ist atemberaubend schön.
Nach Keren wird die asphaltierte Strasse durch eine Piste abgelöst, die Richtung Berge holpriger wird. Nach Afabet, auf dem Weg zum Adi-Shirum-Pass, sind seitlich der Piste rostige Wracks äthiopischer Militärfahrzeuge zu sehen. Nach der Passhöhe halten wir an und haben einen guten Überblick über das unter uns liegende Tal. Martin, der Geschäftsführer von SUKE, der während des eritreischen Unabhängigkeitskriegs für viele Zeitungen im deutschsprachigen Raum aus dem Kriegsgebiet berichtet hat, erklärt, dass es hier im Frühjahr 1988 zu einem Wendepunkt im Unabhängigkeitskrieg gekommen sei.
Die Eritreische Volksbefreiungsfront (EPLF) habe die äthiopische Armee, die sich vom Talgrund mit ihren Panzern Richtung Passhöhe auf den Weg gemacht habe, in einen Hinterhalt gelockt. Als die ersten Panzer die Passhöhe erreicht hätten, seien sie attackiert und ausser Gefecht gesetzt worden. Damit waren die nachfolgenden Panzer ohne Ausweg blockiert, und ihre Besatzungen ergriffen Hals über Kopf die Flucht. Mit der folgenden Einnahme der Stadt Afabet war die Schlacht entschieden, und der EPLF fielen nebst einigen sowjetischen Militärberatern umfangreichste äthiopische Armeebestände in die Hände.4
Im Talboden führt die Piste vorerst durch das ausgetrocknete Flussbett. Ab und an geht die Fahrt an kleinen Siedlungen vorbei mit strohgedeckten Rundhütten oder einstöckigen Häusern, Ziegen sind unterwegs, manchmal auch Kamele. In einem kleinen Dorf machen wir Halt bei einer Familie, die vor ihrer Hütte eine Teeküche eingerichtet hat. Im Dorf gibt es auch eine neu gebaute Toilette, bestehend aus einem Loch im Boden und umgeben von einer halbhohen Mauer.
In der Kaderschule der «Volksfront für Demokratie und Gerechtigkeit» (PFDJ)
Am späten Nachmittag erreichen wir das kleine Städtchen Nakfa mitten in den Bergen und fahren zum Zentrum der Kaderschule der PFDJ, wo wir herzlich begrüsst werden. Miriam, eine junge, hübsche Funktionärin – sie spricht ausgezeichnet Englisch – führt uns zum Zentrum der Kaderschule, das 1997 erbaut worden ist. Es hat die Form einer riesigen Schildkröte und verfügt über eine Aula in Form eines Amphitheaters, die für ungefähr 2000 Menschen Platz bietet. Hier erfolgt die politische Aus- und Weiterbildung der Kader der PFDJ, die dann die offizielle Politik der Regierungspartei in den Organisationen, für die sie zuständig sind, vertreten.
Die Lehrer an der Kaderschule sind sehr gut ausgebildet. Oft sind es ehemalige Kämpfer aus dem Unabhängigkeitskrieg, die für die jungen Leute, die den Befreiungskrieg nicht mehr miterlebt haben, Vorbilder sind.
Nach der Unabhängigkeit war die politische Schulung der Bevölkerung mit dem Ziel des «nation-building» wichtig, um die gemeinsame Identität der aus verschiedenen Volksgruppen zusammengesetzten eritreischen Bevölkerung zu stärken. Dazu gehört auch die Vermittlung der Geschichte des Kampfes für die Unabhängigkeit Eritreas von 1961 bis 1991.
Der Weg in die Unabhängigkeit – Jahre in Schützengräben
Der Blick vom Balkon des Hotels auf Nakfa am frühen Morgen mit den Bergen im Hintergrund ist wunderschön. Nach dem Frühstück fahren wir mit Miriam und Mohammad, einem ehemaligen Widerstandskämpfer, zu den Schützengräben. Von Miriam erfahren wir, dass Nakfa das historische Zentrum des eritreischen Unabhängigkeitskampfes ist. Im Gebiet um Nakfa gab es 170 Kilometer Schützengräben, mit denen man das tieferliegende Talgebiet kontrollieren und gegen eine Eroberung von unten her sichern konnte.
Vor einem aus Steinen aufgerichteten Geviert, auf dem Mörser und Bombenbestandteile aus dem Befreiungskrieg aufgehäuft sind, steigen wir aus. Unser Begleiter Mohammad, in weissem Kaftan, heisst uns herzlich willkommen. Miriam übersetzt auf Englisch. Mohammad, der sich mit 16 Jahren 1980 der EPLF anschloss, verlor im Krieg sein linkes Bein und trägt heute eine Prothese. Damals hat er nicht damit gerechnet, lebendig aus dem Unabhängigkeitskrieg zurückzukehren.
Er selber stammt aus Nakfa.
Gemeinsam gehen wir den Schützengräben entlang, die immer noch in einem recht guten Zustand sind. Im Hintergrund erhebt sich der Denden, ein mächtiger Berg nordöstlich von Nakfa, der zum natürlichen Verteidigungssystem des Gebietes von Nakfa gehörte. Vom Denden aus, den die EPLF sehr genau kannte, konnten verschiedene Täler und Zugangswege überblickt werden.5
Mit seinem Stock geht Mohammad mit uns durch das unwegsame Gelände bis auf den vordersten Hügel, von dem aus das darunter liegende Tal damals gut überblickt werden konnte. Dank seiner strategisch guten Lage widerstand Nakfa den Eroberungsversuchen der äthiopischen Armee und wurde damit zum Symbol des Widerstands.6
Als Nakfa damals massiv bombardiert wurde, evakuierte die EPLF die Bevölkerung aus der Stadt, die von den äthiopischen Bombardierungen in Schutt und Asche gelegt worden war. Nur das Minarett liessen die Äthiopier stehen als Orientierungspunkt für ihre angreifenden Flugzeuge. Aber der äthiopischen Armee gelang es nicht, das durch die Schützengräben geschützte Gebiet um Nakfa vom Talgrund her zu erobern. Zudem hatte die EPLF von den anderen antikolonialen Unabhängigkeitsbewegungen alles übernommen, was sich strategisch und taktisch als erfolgreich erwiesen hatte.
Auf dem Friedhof
Anschliessend besuchen wir mit Mohammad die Ruhestätte der gefallenen Kämpfer, deren sterblichen Überreste aus der weiteren Umgebung Nakfas zusammengetragen und hier auf dem Märtyrerfriedhof bestattet worden sind. «Ungeachtet von Religion oder Herkunft», hier erinnere ich mich an die Worte Mohammads, «wir haben gemeinsam für die Befreiung unseres Landes gekämpft. Christen, Muslime und alle neun ethnischen Gruppen. Das hat uns im Kampf geeint und eint uns auch heute.»
Am Fusse einer Säule ist das in Stein gemeisselte typische gedrehte Tuch der Kämpfer zu sehen, das um den Hals und unter die eine Achsel geschlungen wurde und mit dem die Kämpfer begraben werden wollten. Das Tuch diente auch als Decke bei Kälte.
Leben in Unterständen
Anschliessend besichtigen wir die damaligen Unterstände. Solide gebaut sind sie ins Erdreich und in Hügel eingelassen. Zum Teil sind sie mit kräftigen Baumstämmen überdacht, die damals zu Fuss aus einer Entfernung von 30 bis 50 Kilometern herbeigetragen wurden. Bei einem der Unterstände stehen über dem Eingang die Worte «Ho bollo. Enda etu belo», was «Komm herein» bedeutet.
Die Unterstände dienten dem Schutz vor Bombardierungen.
Wir besichtigen den «meeting room», in dem in erster Hilfe ausgebildet wurde und politische Schulungen stattfanden sowie Schulungen zur Landwirtschaft. Im Freien gibt es einen Platz mit dem Namen «Frieden», wo man sich hinter einem Hügel geschützt treffen konnte, ohne gesehen zu werden.
Das Büro der militärischen Führung liegt gut geschützt im Erdreich. Vom Eingang kommt man in einen Gang und dann in ein grösseres Zimmer, das auch ein Fenster nach aussen hat. Heute lebt eine Bauernfamilie hier, die den ehemaligen Unterstand ebenso wie die kleine Kirche auf dem nahen Hügel instand hält. Die Bäuerin zeigt mir ihren mit Holz befeuerten Lehmofen, auf dem auch die traditionelle Injera zubereitet werden kann – zu unseren Füssen ihre munter gackernden und scharrenden Hühner.
Im Museum von Nakfa
Der Besuch in dem kleinen Museum ist erschütternd. Hier wurden viele Gegenstände zusammengetragen, die man bei den toten Kämpfern in der Umgebung von Nakfa gefunden hat. Mohammad und Miriam führen uns durch die Ausstellung. Ärmlichste Kleidungsstücke, Leibchen, kurze Hosen, Gürtel, Jacken. In einem Schaukasten sind viele der Plastiksandalen, die vom Widerstand aus Plastikgranulat hergestellt worden sind. Auch ein T-Shirt von einem getöteten äthiopischen Soldaten ist dabei sowie andere Dinge, die den Feinden abgenommen worden waren.
In einem Schaukasten weist uns Mohammad auf eine Gamasche hin und lacht: «Als ich mein Bein verloren hatte, konnte ich sie nicht mehr gebrauchen. Später habe ich dann gedacht, ich kann sie auch ins Museum geben.»
Es gibt Waffen, Feldstecher, Werkzeuge. In einem weiteren Schaukasten liegen die Beckenknochen einer gefallenen Kämpferin, die die Knöchelchen ihres noch ungeborenen Kindes umgeben. Daneben liegen Identitätskarten, kleine Flaggen der Befreiungsbewegung, ein Schlüssel, Kämme, Scheren, eine Armbanduhr.
Auf der neuen Staumauer
Mit Miriam fahren wir anschliessend zur neuen Staumauer, die kurz vor ihrer Vollendung steht. Auf einem mit Steinbrocken übersäten Trampelpfad steigen wir nach oben zum Staudamm. Vier Männer tragen auf einer hölzernen Tragbahre Steinbrocken, die zur Fertigstellung der Staumauer vorgesehen sind, nach oben. Im Gebiet von Nakfa sind rund 75 % der Bevölkerung Bauern. Für sie ist das Wasser dieses Staudamms vorgesehen. Sie bauen Gemüse und Sorgum in erster Linie zum Eigengebrauch an (Subsistenzwirtschaft), ein Mehr an Produkten wird auf dem Markt verkauft, womit man dann auch notwendige Dinge kaufen kann. Die Bevölkerung hier besteht aus den Volksgruppen Tigrai (90 %) und Tigrinia (10 %).
Auf die Frage, ob es sich bei diesem neuen Damm um ein Projekt der Regierung handle, antwortet Miriam: «Natürlich, die Leute vom Ort arbeiten hier. Als Entgelt für ihre Arbeit erhalten sie Lebensmittel. Die schweren Arbeiten zu Beginn wurden mit grossen Maschinen gemacht. Für die leichteren Arbeiten werden, so oft es geht, die Leute von hier involviert. Die Bauern arbeiten hier mit, wenn es ihre Landwirtschaft erlaubt. Jetzt gerade geht das.
Die Bauern hier betreiben eine Terrassenkultur, die ständig sorgfältig gepflegt werden muss, um eine Erosion der fruchtbaren Erde zu verhindern. Kleine Staudämme für die Landwirtschaft sind ausserordentlich wichtig. Hier war vorher ein staubiges, trockenes Flusstal, das nach seiner Fertigstellung einen Stausee von 70 Metern Tiefe und 1,5 Kilometern Länge aufweisen wird. Mit dem Bau des Staudammes wurde 2022 begonnen. Jetzt ist das Wasser vom Sommer 2025 im See, der nun zur Hälfte gefüllt ist. Jetzt soll der Damm noch einen Meter höher gebaut werden.»
Unterdessen haben die vier Männer weitere Gesteinsbrocken auf den Damm hinauf getragen, die von den Männern auf dem Damm jetzt am richtigen Ort platziert werden sollen. Sie freuen sich über den Besuch von uns Fremden. Einer von ihnen nimmt sein Handy, lacht und macht ein Foto von uns «Weissnasen». Er und die anderen lassen sich auch von uns fotografieren.
Am Bau der Staumauer sind die Defensive Forces der Armee, ein grosser Anteil der Zivilbevölkerung sowie die Regierung beteiligt. In der Trockenzeit profitieren dann alle, vor allem natürlich die Landwirtschaft, von diesem neuen Damm. Es sind auch viele kleine Staudämme für die Trinkwasserversorgung gebaut worden. «Jedes Staudammprojekt ist ein Projekt der sozialen Gerechtigkeit», erzählt Miriam, «im ganzen Land werden diese kleinen Staudämme gebaut, in allen Teilen des Landes sind diese wichtig. Alle Leute brauchen solche Basics wie Wasser.»
Seit dem Sieg im Unabhängigkeitskrieg von 1991 – die Uno hat die Unabhängigkeit Eritreas erst 1993 nach einer Volksabstimmung in Eritrea anerkannt – ist die eritreische Regierung darum bemüht, ihr Credo der «Sozialen Gerechtigkeit» im ganzen Land umzusetzen: Jedes Dorf soll über eine Schule, eine Krankenstation, Wasser und Elektrisch verfügen.
Anschliessend besuchen wir weitere Untergrundgebäude aus der Kriegszeit. Von aussen nicht sichtbar und solide gebaut, verfügen sie teilweise auch über Notausgänge als mögliche Fluchtwege. Gesamthaft gab es 1500 unterirdische Bauten, von denen heute noch 500 in einem guten Zustand sind. Andere zerfallen oder sind zerstört. In der Nähe von Nakfa gab es auch ein unterirdisches Spital. Schwere Fälle, die dort nicht behandelt werden konnten, mussten per Bahre in ein etwa 70 Kilometer entferntes Spital gebracht werden.
Die EPLF verfügte als erste Befreiungsarmee über eine «Frontal security Unit», die als Erstversorger ihre Verwundeten bereits an der Front behandelte. Damit konnten sehr viele Leben gerettet werden. Für viele der Kämpfer war der lange Unabhängigkeitskrieg auch persönlich sehr belastend, da sie zum Teil jahrzehntelang keinen Kontakt mehr mit ihren Familien hatten.
Im Städtchen Nakfa
Am späten Nachmittag sind wir noch im Städtchen mit seinem schönen Markt, den farbenfrohen Kleidern der hiesigen Frauen und den bunt bemalten Häusern. Den Hof der Moschee können wir leider nicht betreten. Stephan hat sich gegenüber der Moschee auf ein Mäuerchen gesetzt und zeichnet. Schnell ist er von Kindern umgeben, die ihm beim Zeichnen und Aquarellieren zuschauen.
Da, wo die Strasse im Städtchen durch das Flussbett führt, ist eine farbig gekleidete Frau mit ihren mit Waren beladenen Kamelen unterwegs, die an den verbliebenen Wassertümpeln trinken.
Politische Schulung
Nach dem Abendessen sitzen wir mit einem Lehrer der Kaderschule zusammen, auch er ein ehemaliger Kämpfer. Wir wollen wissen, wieviele Studierende zur Zeit an der Kaderschule studieren. «Zur Zeit sind es fünf Kurse mit insgesamt 2500 Studierenden. Wir müssen die Leute bilden und eine Beziehung herstellen zwischen den Älteren und den Jüngeren», erklärt er uns. Wir fragen, wieviel eine solche Schulung für den Einzelnen koste. «Die Schulung sowie die Unterkunft und die Verpflegung an der Kaderschule sind kostenlos.
Jeder zahlt seinen Mitgliederbeitrag von 35 Nakfa an die PFDJ. Die PFDJ muss ihre zukünftigen Führungspersonen heranbilden», erklärt uns der Lehrer. Die Ausbildung dauert zwei Monate und wird dann später durch einen Wiederholungskurs von einem Monat erneut aufgefrischt. Inhalt der Ausbildung sind die Geschichte von Eritrea und ihres Kampfes um Unabhängigkeit, politische Philosophie, Wirtschaft, Kultur, Recht und Verwaltung.■
Der letzte Teil erscheint in einer der nächsten Ausgaben.
- addisinsight.net/2023/07/21/ethiopia-seeks-port-access-through-negotiations-and-force/ ↩︎
- Digest of State Practice: 1 July – 31 December 2023”, erschienen im Journal of International Law / Review of International Law, 2024 ↩︎
- Hans-Ulrich Stauffer: Dunkle Wolken am Horn von Afrika, 15. Jan. 2026, www.afrikakomitee.ch/category/blog-post/ ↩︎
- shabait.com/2026/03/21/the-burial-of-nadew-command-looking-back-at-the-battle-of-afabet ↩︎
- www.eritrea.be/old/eritrea-denden.htm ↩︎
- shabait.com/2021/03/24/nakfa-a-symbol-of-resilience/ ↩︎
